Leben im Marien-Hospiz

Wohnliche und familiäre Atmosphäre


Das Marien-Hospiz verfügt über zwölf komfortable Einzelzimmer, die mit eigenem Bad, Fernseher, Telefon, WLAN und einem Kühlschrank ausgestattet sind. Für eine vertraute und individuelle Atmosphäre in den Zimmern des Hospizes dürfen eigene Bilder und liebgewonnene Gegenstände der Gäste mitgebracht werden.

Wir möchten jedem Gast ermöglichen, die eigenen Lebensgewohnheiten für die Zeit des Aufenthaltes weitestgehend beizubehalten. Daher richtet sich der Tagesablauf im Marien-Hospiz nach dessen Gewohnheiten und Wünschen: Man kann jederzeit Mahlzeiten einnehmen, Spazieren gehen, Schlafen und Aufstehen.

Bei schönem Wetter lädt unser begrünter Innenhof zum Verweilen ein. Wohnzimmer und Wohnküche stehen allen Gästen zum gemeinsamen Kochen, Backen, Essen und auch zum Feiern offen. Zum Entspannen steht ein Wohlfühlbad zur Verfügung. Unser „Raum der Stille“ bietet allen Menschen im Hospiz eine Möglichkeit zum Rückzug, für Besinnung, Meditation oder Gebet. Für die Kleinen gibt es eine Kinderecke.

Im geräumigen Wohnzimmer mit Wohnküche können Bewohner und Angehörige in Gemeinschaft sein, zusammen kochen, backen, essen, aber auch feiern./ Foto: St. Joseph-Stift Dresden Im geräumigen Wohnzimmer mit Wohnküche können Bewohner und Angehörige in Gemeinschaft sein, zusammen kochen, backen, essen, aber auch feiern./ Foto: St. Joseph-Stift Dresden

Besuchszeiten

Angehörige und Nahestehende sind im Hospiz jederzeit willkommen und können ihren schwerkranken Angehörigen Tag und Nacht besuchen und in dessen Zimmer oder einem separaten Zugehörigenzimmer übernachten. 

Ein Haus erfüllt von Heiterkeit, Leichtigkeit und Frieden. Manchmal aber auch von Trauer und tiefem Schmerz.

Betreuung: Gutes Leben auch im Sterben ermöglichen

Die Betreuung im Marien-Hospiz ist ganzheitlich: Wir sorgen uns um die physischen und psychischen, die sozialen sowie die spirituellen Bedürfnisse unserer Gäste. Dafür steht ein multiprofessionelles Team aus erfahrenen und speziell fortgebildeten Pflegefachkräften, Hauswirtschaftern, Seelsorgern, einer Sozialarbeiterin und ehrenamtlichen Mitarbeitenden zur Verfügung. 

Eine palliativmedizinische Betreuung durch eine Ärztin ist wichtiger Bestandteil unserer Versorgung, selbstverständlich kann aber auch der Hausarzt die Versorgung weiterführen. Ihre Grenzen findet unsere Arbeit in intensivmedizinischer Versorgung, Langzeitpflege und aktiver Sterbehilfe. 

Für Angehörige da

Die Unterstützung der Hospizgäste durch ihre Angehörigen und Nahestehenden ist sehr wichtig. Unsere Mitarbeitenden stehen allen Zugehörigen genauso für Ihre Fragen und Sorgen zur Seite wie den Hospizgästen.  

Abschiednehmen und Trauer haben viele Gesichter. Der unmittelbar benachbarte Christliche Hospizdienst Dresden e. V. bietet ein breites Gesprächsangebot und umfangreiche Informationen zu den Themen Tod und Trauer. Die Begleitung von Trauernden erfolgt durch hauptamtliche Koordinatoren und qualifizierte ehrenamtliche Trauerbegleiter.

fsd

Hospizarbeit ist ohne Spenden undenkbar

Hinter dem Hospiz steckt die Idee einer fürsorglichen Gesellschaft, weshalb Hospizarbeit ohne Spenden und Ehrenamt undenkbar ist. Unseren Gästen entstehen keine Kosten für den Hospizaufenthalt, der allerdings nur zu 95 Prozent von den Krankenkassen finanziert wird – die verbleibenden 5 Prozent müssen wir aus eigenen Kräften aufbringen.

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Johannes Bittner

Johannes Bittner

Leiter Hospiz
T 0351 / 4440–2520F 0351 / 4440–2521
info@marienhospiz-dresden.de