Kooperation mit dem Kinderhaus der Lebenshilfe

Öffnete man die Fenster des Hospizes so hört man sie – die Kinder der integrativen Kindertagesstätte der Lebenshilfe Dresden. Ein Ort an dem gemeinsam gelernt, gelacht, gestritten und wieder versöhnt wird. Ein Ort, an den Kinder zugleich lernen sich gegenseitig zu unterstützen und jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit anzunehmen. Und ein Ort, der sich vis-à-vis des Marien-Hospizes befindet.

Das erste Band der Nachbarschaftsfreundschaft wurde bereits zum Richtfest des Hospizes geknüpft und die Kinder überreichten uns als Kennlerngeschenk ein selbst gemaltes Bild. Abgebildet war das Baugeschehen aus Kinderaugen. Voller Interesse beobachten die Kinder, wie das Nachbarhaus in die Höhe wuchs und wer schlussendlich die neuen Bewohner sein würden.

Einladung zum Frühlingsfest

Außer Frage war ein gegenseitiges Kennenlernen ein großer Wunsch. So besuchten wir Hospizmitarbeiter die Kinder und ihre betreuenden Pädagogen. Hier durften wir sehen, wie Inklusion bereits im Kindesalter gelingen kann. Die Mitarbeiter der Lebenshilfe durften lernen, dass Hospizarbeit neben Sterben und Trauer, vor allem Lebensbejahung zum Thema hat. Auch in Abschiedssituationen stehen wir beratend und unterstützend zur Seite.

Aber vor allem das gemeinsame Erleben vieler kleiner Höhepunkte sollte im Fokus liegen. So folgten wir voller Freude der Einladung der Kita, gemeinsam den Frühling zu feiern. Unsere Gästin Frau N. begleitete uns dabei. Gemeinsam wurden Blumen gepflanzt, an einer Riechstrecke verschiedene Frühlingsdufte erraten und bei Kaffee und Kuchen gestärkt.